Baccarat

Baccarat ist der Klassiker in jedem Casino! Vor allem bei passionierten Highrollern ist Baccarat das wahrscheinlich beliebteste Kartenspiel. Eine lange Spielhistorie liefert die entsprechende Atmosphäre voller Glanz und Gloria, die durch die Möglichkeit grandioser Gewinne gestützt wird. Wirklich hohe Einsätze werden gerne von erfahrenen Spielern gesetzt. Neulinge sollten hingegen Tische mit kleinen Einsätzen wählen.

Der erste Blick auf das Spiel mag verwirrend sein, doch eigentlich ist der Aufbau sehr einfach. Bei Baccarat geht es im Grundsatz darum, welche Rolle man als Spieler einnimmt und wie viel Mut zum Risiko man besitzt. Bevor wir euch alles ausführlich erklären, wie immer die Frage wo man das Spiel am besten online spielen kann. Das hier ist unsere Top4 der Live-Casinos mit Baccarat Tischen:

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Welche Arten von Baccarat gibt es?

Neben den Unterschieden in der Namensbezeichung, die von Baccara bis Bakkarat reichen, gibt es drei Spielvariationen. Das klassische Modell wird als Big Table Baccarat bezeichnet. Daneben werden noch die Spielarten Mini Baccarat und Midi Baccarat angeboten. Sie folgen alle demselben Spielprinzip und unterscheiden sich eigentlich nur in der Spieleranzahl, also denen am Tisch einzunehmenden Sitzplätzen.

Wie wird Baccarat gespielt?

Bei Baccarat entscheiden sich zwei Spieler, ob sie als Bank und als Gegenspieler der Bank gegeneinander antreten. Beide verfolgen dasselbe Ziel: Mit zwei Karten wird versucht, so nah wie möglich an die Summe von 9 heranzureichen.

Alle weiteren Spieler, die am Tisch Platz nehmen, setzen ihr Geld entweder auf den möglichen Gewinner des Duells, oder auf ein Unentschieden. An manchen Tischen wird zudem die Möglichkeit angeboten darauf zu setzen, dass Bankier oder Spieler ein Paar als Karten ausgespielt bekommen.

Die weiteren Spieler nehmen somit “passiv” an Baccarat Teil. Sie müssen selbst weder als Bank noch Bankengegner antreten. Die Zahl der passiven Teilnehmer kann bis zu 14 Personen betragen. Interessant zu wissen ist, dass die passiven Spieler nicht dazu verpflichtet sind, in jeder Spielrunde ihre Wette abzugeben. Im Gegenteil, sie können auch ein paar Runden abwarten und das Spiel beobachten, ehe sie ihre Wette platzieren.

Wie werden beim Baccarat die Kartenwerte verrechnet?

In Bezug auf die Kartenwerte und das Addieren der Karten unterscheidet sich Baccarat von anderen Kartenspielen. Das Ass zählt einfach, die Zahlen 2-9 jeweils die aufgedruckte Zahl. Besonders wird es ab der Zahl 10. Bube, Dame, König und Zehner-Karte haben jeweils den Wert von 0!
Wir erinnern uns: Das Ziel von Baccarat ist, so nah wie möglich an die Zahl 9 heranzukommen. Deshalb macht es keinen Sinn, eine Karte mit einem höheren Wert im Deck zu führen.

Da vom Dealer immer zwei Karten ausgegeben werden, addiert man die sichtbaren Werte miteinander. Sollte die Summe über 9 liegen, wird die Zehnerstelle abgezogen. Was das heißt, zeigen wir in einem kleinen Beispiel:

Erhält man die Zahlen 5 und 6, käme man auf die Summe 11. In diesem Fall wird die Zehnerstelle abgezogen, es bleibt also nur noch der Wert 1 über. Ein weiteres Beispiel: Man bekommt Karten mit den Zahlen 6 und 7, macht in der Summe 13. Nach Abzug der Zehnerstelle bleibt der Zahlenwert 3 übrig.

Die Regeln von Baccarat im Detail

Erhalten Bankier oder Spieler einen Wert von 8 oder 9, bezeichnet man diesen Wert als “Naturel”. Sollte man ein Naturel auf der Hand halten, muss man die Karten direkt aufdecken. Bei allen anderen Summen bleiben die Karten uneinsehbar für die Spielteilnehmer auf der Hand.

Deckt nun einer der beiden Spieler sein Naturel auf, muss auch der Gegenspieler seine Karten zeigen. Der höhere Wert gewinnt – sollten beide den gleichen Wert auf der Hand haben, geht der Einsatz zurück an die Spieler und das Duell beginnt erneut.

“Hit” und “Stand” – Begriffe beim Baccarat

Wenn keiner der beiden Spieler ein Naturel erreicht, wird vom Dealer eine dritte Karte ausgespielt. Es gibt klare Regeln, wann man eine dritte Karte erhält und wann nicht. Diese sind wie folgt vorgegeben:

  • hat man eine Summe von 6 oder 7 auf der Hand, darf man keine Karte ziehen
  • liegt die Summe bei 5, darf man sich entscheiden, ob man eine weitere Karte ziehen möchte oder nicht
  • bei einer Summe von unter 5 ist man verpflichtet, eine weitere Karte zu ziehen

Wichtig ist also, dass nur dann, wenn sich die Summe von 5 auf der Hand befindet, man die Entscheidungsfreiheit hat, ob man eine weitere Karte haben will oder nicht. Die Entscheidung darüber gibt man über die Begriffe “Hit” und “Stand” an. Wählt der Spieler den “Hit”, bekommt er eine weitere Karte. Bei einem “Stand” entscheidet er sich gegen eine weitere Karte aus dem Kartenzieher.

Wichtig zu wissen ist, dass viele Casinos die Entscheidung bei der Summe von 5 für Spieler und Banker übernehmen. Das Spiel ist nämlich bis auf wenige Punkte an einen typischen Rhythmus gebunden, der automatisch abläuft. Wie dies funktioniert, erklären wir im nächsten Punkt.

Wieso man selber beim Online Baccarat kaum Entscheidungen treffen muss

Ein Großteil der Online Casinos bietet das Spiel Baccarat als vollautomatisierte Version an. Dabei entscheidet der Teilnehmer ausschließlich darüber, wie hoch sein Einsatz ist, sowie ob er als passiver oder aktiver Teilnehmer am Tisch Platz nimmt.

Nach folgenden Regeln bewertet der automatische Dealer die Karten von Spieler und Bankier (zuerst wird übrigens die Hand des Spielers, danach die des Bankiers bewertet):

Spieler

  • bei einem Naturel gewinnt die Spieler Hand, außer die Bank hat ebenso ein Naturel
  • hat man als Spieler eine 6 oder eine 7, führt das zu einem Stand – der Zug wird also beendet
  • liegt der Wert der Hand bei 5 oder darunter, führt dies zu einem Hit – es wird also eine weitere Karte vom Dealer ausgeteilt

Bankier

  • bei einem Wert von 7 bis 9 wird der Zug beendet
  • befindet sich der Wert der Bankier Hand bei 6, wird auf die dritte Karte des Spielers geschaut. Liegt diese bei 6 oder 7, wird eine weitere Karte an den Bankier ausgeteilt
  • liegt die Bankier Hand bei 5 und die dritte Karte des Spielers lag wiederum im Bereich von 4 bis 7, wird eine weitere Karte an den Bankier ausgeteilt
  • kommt der Bankier auf die Summe 4 und der Spieler liegt mit seiner dritten Karte in der Summe zwischen 2 und 7, bekommt der Bankier vom Dealer ebenso eine dritte Karte zugespielt
  • hat der Bankier eine 3 als Summe und der Spieler kommt inklusive dritter Karte auf einen Wert von 0 bis 7, gibt es ebenso eine dritte Karte für den Bankier
  • bei 2 oder weniger als Summe der Bankier-Hand bekommt der Bankier auch eine dritte Karte

Das praktische an diesem auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert zu verstehenden Prozess ist, dass alle Spielzüge vollautomatisch ablaufen. Man muss weder als Spieler noch als Bankier jene Regeln im Kopf haben, da der Prozess immer derselbe ist und damit vom Programm übernommen wird.
Auch in einem Online Live Casino mit einem echten Dealer erfolgt meistens die Entscheidung über die Spielzüge durch den Dealer – nur wenige bieten die freie Entscheidung des Spielers an.

Wobei man sich auch daran erinnern sollte, das lediglich bei der Summe von 5 theoretisch eine freie Entscheidung überhaupt möglich ist.

Wie die Online Casinos jeweils in diesem Punkt verfahren, sollte man vor dem Spiel einfach auf der jeweiligen Homepage unter den Spielregeln nachlesen.

In welchem Verhältnis werden die Wetten ausbezahlt?

Die Auszahlungsoptionen für die drei Wettmöglichkeiten Gewinner, Verlierer und Unentschieden sehen wie folgt aus:

  • erfolgreiche Wetten auf den Spieler werden im Verhältnis von 1:1 ausgezahlt
  • erfolgreiche Wetten auf den Bankier werden auch im 1:1 Verhältnis ausgezahlt, jedoch geht 5 % des Gewinns als Kommission an das Haus
  • bei einem Unentschieden zahlen die meisten Casinos im Verhältnis von 8:1, teilweise sogar 9:1

Anhand der Quoten ist zu erkennen, dass die Chance auf ein Unentschieden ziemlich unwahrscheinlich ist. Grundsätzlich lohnt es sich also nicht, auf eine solche Option zu wetten.

Was haben James Bond und Baccarat miteinander zu tun?

Passend zum eleganten und durch die lange Geschichte teils elitären Charakter von Baccarat, gibt es eine Szene im James Bond Film “Dr. No” von 1962. Bond spielt hier “Baccara chemin de fer”, was nichts Anderes ist als das heutige Baccarat.

“Chemin de fer” ist Französisch und bedeutet übersetzt so viel wie Eisenbahn. Damit wird das Herumreichen des Kartenschlittens bezeichnet, der in jeder Runde den Spieler wechselt.

James Bond gewinnt in diesem Kartenspiel natürlich ohne mit der Wimper zu zucken und präsentiert sich trotz höchster Einsätze gewohnt lässig und unaufgeregt. Eben wie ein echter, erfolgreicher Highroller.

Nützliche Tipps für Baccarat-Anfänger

  1. Die Chance, dass die Bankier Hand gewinnt, ist immer ein bisschen höher. Der Bankier sieht nämlich, wie der Spieler agiert, und muss daher nur reagieren. Laut Statistik beträgt der Hausvorteil 1,24 %.
  2. Sollte man beim Setzen auf die Bankier Hand gewinnen, muss man 5 % Kommission zahlen. Diese schmälert den Hausvorteil auf 1,06 %.
  3. Man sollte niemals auf ein Unentschieden setzen. Auch wenn die Gewinnausschüttungen bei 8:1 oder auch 9:1 liegen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Wette gelingt, viel zu klein.
  4. Spielsysteme wie Martingale und Paroli können bei Baccarat angewendet werden. Wie diese funktionieren und welchen Effekt sie haben, lässt sich hier nachlesen.
  5. Grundsätzlich sollte man erst einmal als stiller Beobachter an Baccarat teilnehmen. Sobald man das System verstanden hat, sind kleine Einsätze für den Beginn sinnvoll. Auch für die Zukunft sollte man die ganz großen Einsätze meiden, um nicht zu schnell alles Geld zu verlieren.

Die Geschichte von Baccarat

Baccarat blickt auf eine Entstehungsgeschichte zurück, die wohl bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht. Ursprungsort soll das italienische Neapel gewesen sein. Das neapolitanische Wort Baccara bedeutet übersetzt soviel wie Null. Wirklich gesicherte Untersuchungen gibt es für die Herkunft des Spiels nicht. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Spiel viel später entstanden ist, man vermutet irgendwann im 19. Jahrhundert.

Unabhängig vom Alter des Spiels gibt es Aufzeichnungen darüber, dass bereits der englische König Eduard VII. Baccarat spielte.

Es gibt Parallelen zu verschiedenen anderen Glücksspielen. Es wird vermutet, dass das Spiel Macao der Vorgänger von Baccarat sein könnte.

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