Gauselmann erzielt Milliardenumsatz dank Auslandsgeschäften

Gute Nachrichten von der Gauselmann-Gruppe, die ein Wachstum von über 9 Prozent im ersten Halbjahr 2015 verzeichnen konnten und damit ein Geschäftsvolumen von 1,04 Milliarden Euro erreicht hätte. Laut Aussage des Unternehmens lag dies vor allem an den Geschäften im Ausland, während in Deutschland das Wachstum gleich null betrug aufgrund der schwierigen gesetzlichen Lage.

Nachdem die Merkur-Spiele mit der lachenden Sonne vor allem eine ganze Zeitlang vor allem in Deutschland in Spielhallen und später in Online-Casinos wie Sunmaker oder dem Platin-Casino angeboten wurden, expandierte das Unternehmen schließlich seine Spiele in internationale Casinos und Online-Casinos wie MrGreen oder LeoVegas, wodurch sie einem deutlich größeren Publikum bekannt wurden. Zwar sind Merkur-Spiele wie Double Triple Chance oder Gold of Persia kaum mit den Video-Spielautomaten von NetEntertainment oder Microgaming zu vergleichen, doch ist es wohl die einfache Bedienung und Verständlichkeit der Spiele, die den Reiz für viele Spieler ausmachen.

Ausland boomt, Inland stagniert

Jetzt wurde der erste Halbjahresbericht der Gauselmann-Gruppe veröffentlicht, der mehr als zufriedenstellend für das Unternehmen mit einem Wachstum von 9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr ausfiel und somit mehr als 1 Milliarde Euro Geschäftsvolumen generierte. Paul Gauselmann selbst, der Gründer der Gruppe, zeigte sich überaus zufrieden mit der Entwicklung im Ausland, fand allerdings deutlich kritischere Worte für die Situation in Deutschland selbst, wo das Wachstum stagnierte und fast nur noch ein Randgeschäft ist – von 530 neuen Arbeitsplätzen in diesem jahr sind etwa 500 für ausländische Aufgaben zuständig, während sich der kleine Rest um den deutschen Markt kümmert.

Gauselmann beklagt langsames Lizenzvergabeverfahren

Das Problem sieht er hier vor allem in der aktuellen Gesetzeslage, die mit verschärften Auflagen für Spielhallen dafür sorgt, dass Besucher wegbleiben und sich lieber dem offiziell illegalen Spiel in Online-Casinos zuwenden und somit auch Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland verhindern. Dazu kommt das gescheiterte Sportwetten-Lizenzverfahren, an dem Gauselmann mit seiner Tochterfirma Cashpoint teilgenommen hatte und mit den meisten Punkten ganz oben auf der Lizenzvergabeliste gestanden hatte, doch weil zahlreiche Klagen gegen das Lizenzverfahren eingereicht wurden, liegt vorerst jegliche Lizenz auf Eis mit einem nicht abzusehenden Ende des Ganzen. Immerhin laufen die Geschäfte im Ausland für Gauselmann gut genug, um die Verluste im Inland nicht nur auszugleichen, sondern gut verkraftbar zu machen – was dem deutschen Staat aufgrund eigenen Verschuldens an Steuern entgeht, ist eine andere Sache.

Gauselmann-Gruppe-Logo

 

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